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Ringelröteln
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Eine ansteckende Krankheit, die durch Parvoviren hervorgerufen wird, ist die Krankheit Ringelröteln. Besonders Kinder erkranken an dieser Krankheit häufig, aber auch Erwachsene können daran erkranken. Die Infektion verläuft häufig ohne Krankheitszeichen.
Ringelröteln ist eine Virusinfektion bei der Symptome nur bei 25% der Betroffenen auftreten. Diese sind leichtes Fieber, Rötungen und girlandenförmiger Ausschlag, vorwiegend im Gesicht, manchmal auch an den Extremitäten. Ein gelegentlicher Juckreiz kann auch auftreten.
Ansteckungsgefahr und Inkubationszeit von Ringelröteln
Die größte Ansteckungsgefahr droht 4 bis 10 Tage nach der Infektion. Bei Auftreten der Rötungen besteht praktisch keine Ansteckungsgefahr mehr. Nach der Krankheit ist man lebenslang immun gegen das Virus, wobei es keine Impfungen oder sonstige Vorbeugungen gibt. Auch Therapien werden keine angeboten, man kann bei starkem Juckreiz lediglich auf juckreizstillende Salben zurückgreifen
Ringelröteln in der Schwangerschaft
Das Parvovirus B19 kann in der Schwangerschaft etwa zu 30% im Mutterkuchen auf das ungeborene Baby übertragen werden. Besonders die Zellen, die die roten Blutkörperchen bilden sind dabei betroffen. Das Virus zerstört diese Zellen. Dabei sind vorwiegend die Zellen der Leber und des Knochenmarks betroffen, was zu Folge hat, dass das die Anzahl der leistungsfähigen Blutkörperchen verringert wird und es zur Blutarmut kommt. Das Risiko hierfür beträgt 10%. Häufig auftretende Begleiterscheinungen, die auch ungefähr zu 10% auftreten sind der Hydrops fetalis, Aszites und ein Herzleistungsabfall. Wenn es ganz schlimm kommt, dann kann dies zur Fehlgeburt, bzw. zum Tod des Babys führen. Das Risiko liegt hier etwa bei 9%. Erhöhtes Risiko besteht bei einer Infektion zwischen der 10. und 22. Schwangerschaftswoche.
Vor der Geburt kann das Virus im kindlichen Blut oder auch im Fruchtwasser nachgewiesen werden, was jedoch nicht immer gelingt. Bei einer fetalen Anämie besteht die Möglichkeit, eine Bluttransfusion über die Nabelschnur durchzuführen.
Wenn die Infektion mit dem Virus, während man schwanger ist, ohne Komplikationen verläuft, dann ist normalerweise auch nicht mit Spätschäden oder Folgeschäden zu rechnen. Bilder zu Ringeröteln finden Sie hier.
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