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Wachstumsschmerzen bei Kindern




Wachstumsschmerzen sind meistens harmlos. Kinder, die sich in der Wachstumsphase befinden, haben dabei Schmerzen in den Gliedmaßen und Muskeln. Jedoch werden die Wachstumsschmerzen bei Kindern nicht nur durch den Prozess des Wachstums hervorgerufen. Meist ist dies auch eine Überbeanspruchung der noch nicht ganz entwickelten Muskulatur. Fast jedes Kind leidet irgendwann mal an Schmerzen im Wachstum. Typische Beschwerden sind dabei leicht bis mittlere Schmerzen in Muskeln und Gliedmaße, aber auch in den Füßen, Armen, Waden und Oberschenkeln. Besonders während der Ruhephase machen sich diese Schmerzen bemerkbar. Ab und zu können auch akute Muskelkrämpfe auftreten.

Sie können Ihrem Kind helfen, in dem Sie Wärmeanwendungen machen. Die lindert die Schmerzen und lockert die Muskulatur. Ihrem Kind tut es sehr gut, wenn es Zuwendung durch Einreiben, Baden und Massieren Ihrerseits bekommt. Schenken Sie Ihrem Kind in dieser Phase viel Aufmerksamkeit. Lesen Sie Ihm etwas vor oder hören Sie mit Ihm entspannende Musik.

Den Wachstumsschmerzen der Kinder bzw. Kleinkinder kann aber auch vorgebeugt werden. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind viel Sport treibt, wie zum Beispiel Ballspielen oder auch wassergymnastische Übungen, die schon ausreichen können, um Wachstumsbeschwerden vorzubeugen. Diese stärken die Muskulatur, die verhindert, dass das Knochenwachstum nicht so schnell überfordert wird. Sollten die Schmerzen stärker werden oder länger als 3 Tage anhalten, dann sollten Sie die Sache von einem Kinderarzt untersuchen lassen.

Wachstumsschmerzen und Homöopathie
Folgende homöopathische Mittel können gegen Wachstumsschmerzen helfen:

Manganum: Manganum wird bei Wachstumsschmerzen am Schienbein angewandt, wenn die Schmerzen im Liegen nachlassen.

Syphillinum: Syphillinum wird bei Schmerzen der langen Röhrenknochen und des Schädels angewandt, besonders dann, wenn die Schmerzen in der Nacht und durch die Bettwärme schlimmer werden.

Calcium phosphoricum: Dies wird angewandt, wenn die Schmerzen vor allem im Magen und Bauch einhergehen. Sie werden auch beim Gefühl von Langeweile angewandt.

Helfen können Sie Ihrem Kind mit Massagen, Wärmeanwendungen, Bewegung und Sport, Zuwendung und Einreibungen.

Die Wachstumsbeschwerden werden gefördert durch Bewegungsmangel, emotionalen Stress, ungesunde Ernährung und zu wenig Schlaf.