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Zöliakie bei Kindern



Bei Erwachsenen wird die Zöliakie oder auch Glutenunverträglichkeit meist auch als nichttropische oder auch einheimische Sprue genannt. Es handelt sich um eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die hervorgerufen wird, durch eine Überempfindlichkeit gegen Gluten. Gluten sind in viele Getreidesorten in Form von Klebereiweiß enthalten. Eine Unverträglichkeit von Gluten beliebt ein Leben lang bestehen und ist genetisch bedingt. Sie kann zurzeit noch nicht ursächlich behandelt werden.

Die Glutenunverträglichkeit bei Kindern kann beim Essen von Nahrungsmittel mit Gluten, dazu führen dass sich die Dünndarmschleimhaut entzündet, wobei die Darmepithelzellen zerstört werden. Nährstoffe können dadurch nur noch schlecht aufgenommen werden. Aus diesem Grund bleiben sie unverdaut im Darm.

Zöliakie – Symptome



Die Symptome der Gluten Unverträglichkeit sind Durchfall, Appetitlosigkeit, Misslaunigkeit, Erbrechen und Gewichtsverlust. Vor allem bei Kindern macht diese Unverträglichkeit in der Gedeihung bemerkbar.

Wird eine Zöliakie nicht behandelt, dann besteht das erhöhte Risiko auf die Erkrankung von Lymphdrüsen- oder auch Darmkrebs. Bei ungefähr 5-10% der Betroffenen steht die Glutenunverträglichkeit im Zusammenhang mit einem Diabetes mellitus Typ1. Die Wahrscheinlichkeit für eine Gluten Unverträglichkeit liegt in Deutschland bei 1:500. Man kann nur durch eine glutenfreien Diät den Symptomen entweichen und das lebenslang. Die Risiken der Langzeitfolgen werden dadurch gesenkt und auch der Darm erholt sich wieder.

Man sollte darauf achten, dass das Kind folgende Lebensmittel auf keinen Fall isst:

Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Kamut, Grünkern, Einkorn, Emmer und Roggen-Weizen Kreuzungen. Auch wenn Hafer in kleinen Mengen unter ärztlicher Kontrolle freigegeben werden, sollte man darauf verzichten. Aber auch bei Fertigprodukten ist darauf zu achten, dass in diesen keine Gluten enthalten sind. Gluten werden technologisch gerne als Emulgator, zum Stabiliesieren und zum Gelieren benutzt, was nicht immer gleich erkennbar ist. Also genau durchlesen! Bei der Deutschen Zöliakiegesellschaft kann man einen Produktliste für glutenfreie Nahrungsmittel anfordern.

Reis, Hirse, Buchweizen, Sojabohnen, Kochbanane, Amarant, Mais und Quinoa sind gute Alternativen zu glutenhaltigen Getreidearten. Ebenfalls erlaubte Produkte sind Salate, Früchte, Fisch, Eier, Milch, Milchprodukte, Fleisch, Kartoffeln und Milchprodukte. Auch kann man glutenfrei Lebensmittel in Reformhäusern kaufen.