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Der Vaterschaftstest



Der DNA Test wird meist zur Überprüfung der Vaterschaft benutzt. Im Eigentlichen ist es ein Abstammungsgutachten, ein wissenschaftliches Verfahren, mit dem die Verwandtschaft zwischen zwei Personen festgestellt wird. In der Regel wird meist ein gerichtlicher Vaterschaftstest angefordert. Die Kosten für den DNA Vaterschaftstest halten sich im Rahmen, weswegen er seit ungefähr 10-15 Jahren auch Privatpersonen angeboten wird.

Es gibt folgende Methoden eines Vaterschaftstest:

Blutgruppentest: Dabei werden die Blutgruppen des Vaters, des Kindes und der Mutter ermittelt. Es wird getestet, ob ein gemeinsamer Nachkomme von Vater und Mutter die gleiche Blutgruppe haben könnte, wie das Kind. Man kann so eine Vaterschaft aber nicht bestätigen, sondern nur ausschließen.

Anthropologisches-erbbiologisches Gutachten: Die Wahrscheinlichkeit der Vaterschaft wird durch vererbbare äußere Merkmale, wie Kopfform, Augen- und Haarfarbe geprüft.

Serologisches Gutachten: Weitere Blutbestandteile, wie die HLA-Antigene und weitere Proteine werden in die Untersuchung mit einbezogen.

DNA Test zur Vaterschaft: Sie ist die modernste Methode des Abstammungstests und bietet einen fast hundertprozentigen und sicheren Abstammungsnachweis.

Heimlicher Vaterschaftstest



Wird ein Vaterschaftstest heimlich durchgeführt, dann ist dies in Deutschland so rechtswidrig, wie jede andere Erforschung des Genoms einer anderen Person, weshalb sie nicht gerichtlich verwertbar ist. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch entschieden, dass es dem Vater rechtlich möglich sein muss, auch ohne Einverständnis herauszufinden, ob er auch wirklich der Vater ist. Sollte eine biologische Vaterschaft festgestellt werden, hat dies aber nicht zwangsläufig eine Auswirkung auf die rechtliche Vaterschaft. Bis zum 31. März 2008 soll hierzu eine Lösung gefunden werden. Noch Fragen? Hier finden Sie die Antworten zum Vaterschaftstest!