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Emotionen in der Schwangerschaft



Die Gefühlswelt einer Schwangeren ist starken Schwankungen ausgesetzt.
Es kann durchaus sein, dass eine Frau in den ersten Wochen der Schwangerschaft häufig das Bedürfnis hat zu weinen. Dieser Tränen muss man sich keineswegs schämen und man sollte sie auch nicht verdrängen.

Häufig hilft es, sich mit dem Partner, einer guten Freundin (am besten eine Freundin die bereits Mutter ist) oder einer Hebamme auszusprechen und alle plötzlich aufkommenden Ängste auszuräumen.

Außerdem ist es hilfreich, gut über den eigenen Körper und die Veränderungen, die nun mit ihm passieren, Bescheid zu wissen. Denn viele Unannehmlichkeiten in den ersten Wochen lassen sich mit einfachen Hilfsmitteln besser ertragen, lassen die Gefühle und Gefühlsschwankungen bei Frauen, dann nicht mehr so hervortreten und sind dann gleich schon nicht mehr "zum heulen".

Auch wenn man es einer Schwangeren in den ersten Wochen und Monaten noch nicht ansieht, dass sie schwanger ist, muss man sich bewusst machen, welche enormen Veränderungen schon im Körper von statten gehen. Wenn sie also in dieser Zeit häufig schlapp und müde sind, und deshalb Angst vor den Aufgaben haben, die auf sie zukommen, machen sie sich keine Sorgen – im zweiten Schwangerschaftsdrittel werden sie wieder genug Energie haben um so gut wie alle Probleme bis zur Ankunft ihres Babys zu beseitigen.

Wichtig ist nun, dass ihr Partner Verständnis aufbringen kann für ihre Labilität. Vielleicht müssen sie ihm dabei erst helfen, denn er kann bis jetzt von ihrem Zustand nichts aktiv mitbekommen.

Viele Männer haben deshalb Probleme sich auf die veränderte Situation einzustellen. Oftmals gibt es auch Unverständnis, weil die Partnerin plötzlich keine Lust mehr auf Sex hat und der Partner fühlt sich verunsichert. Sprechen sie viel mit ihrem Partner und seien sie sicher – alles wird sich wieder ändern, sobald die ersten Wochen des Unwohlseins vorbei sind.