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Mutterpass



Ab wann bekommt man einen Mutterpass? Den Mutterpass bekommt man in der 9. Schwangerschaftswoche und man sollte ihn während der Schwangerschaft immer bei sich tragen, damit bei Komplikationen oder einem Unfall die Ärzte sofort über ihren Zustand informiert sind. Die Erklärung der wichtigsten Abkürzungden und Fachausdrücke finden sie hier:

Mutterpass Erklärung:

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- Serologische Untersuchungen: Alle Blutuntersuchungen, incl. Bestimmung Blutgruppe und Rhesusfaktor
- Antikörpersuchtest: Bluttest zur Klärung, ob im Körper der Mutter Antikörper gegen das Blut des Babys gebildet wurden, wenn der Rhesusfaktor verschieden ist.
- Röteln-HAH-Test: überprüft, ob die Mutter schon eine Rötelnerkrankung hatte und nun genügend Antikörper gebildet hat, um sich nicht mehr anzustecken.
- HBs-Antigen-Test: überprüft Hepatitis-B-Viren im Blut der Mutter
- LSR: Abkürzung für Lues-Such-Reaktion. Überprüft das Blut auf bakterielle Erreger der Syphilis im Blut der Mutter


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Auskunft über vorherige Schwangerschaften und über Besonderheiten
- Spontangeburt: Geburt ohne medizinischen Eingriff in den Geburtsverlauf
- Sektio: Kaiserschnitt
- Abort: Fehlgeburt
- Abruptio: Abtreibung
- EU: Extrauterine Schwangerschaft, Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutter, z.B. Eileiterschwangerschaft
- Besonderheiten zu den Katalogen A und B: Therapiemaßnahmen bei z.B Zuckerkranken
- Stationäre Behandlung während der Schwangerschaft: Wichtig für den schnellen Überblick über Krankenhausaufenthalte während der Schwangerschaft
- Cardiotokographische Befunde: Hier werden ab der 28. Woche alle 14 Tage, ab der 37. Woche jede Woche die Herzaktivitäten des Kindes und die Aktivität der Gebärmutter aufgezeichnet (CTG).


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Anamnese und Vorsorge
- Gravida: Zahl der Schwangerschaften, Fehlgeburten werden mitgezählt. Das Wort Para gibt Auskunft, wie viele Geburten insgesamt stattgefunden haben.
- Anamnese: Grundlage für Beginn des Mutterschutzes
- Terminbestimmung: Konzeptionstermin oder Errechneter Termin (ET), basierend auf erstem Tag der letzten Regel plus 280 Tage
- Besondere Befunde: eventuelle Probleme, die während der Schwangerschaft auftreten können


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Grafische Darstellung des Schwangerschaftsverlaufes
- Fundusstand: obere Begrenzung der Gebärmutter
- Ödeme: Wassereinlagerungen
- Varikosis: Krampfadern
- RR systolisch/diastolisch: oberer und unterer Blutdruckwert
- Hb (Ery): Blutfarbstoff und Zahl roter Blutkörper, dient der Feststellung einer Blutarmut (Anämie)
- Sediment: Untersuchung des Urins
- Vaginale Untersuchung: Untersuchung durch die Scheide


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Ultraschall
- Screening: Ultraschall-Vorsorgeuntersuchung
- FS: Fruchtsackdurchmesser
- SSL: Länge des Kindes vom Scheitel bis zum Steiß
- BPD: Querdurchmesser des Kopfes
- FOD: Längsdurchmesser des Kopfes
- KU: Kopfumfang
- ATD: Querdurchmesser des Bauches
- APD: Durchmesser des Bauches von vorne nach hinten
- AU: Bauchumfang
- FL: Länge des Oberschenkelknochens
- HL: Länge des Oberarmknochens


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- Kontrolluntersuchungen nach Anlage 1b: bei Verdacht auf Fehlbildungen sollten zusätzliche Screenings durchgeführt werden.
- Die Normkurve zeigt das Wachstum des Babys im Mutterleib


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Abschlussuntersuchungen/Epikrise (Beurteilung)
- Weiterführende Ultraschalluntersuchungen: wenn ein konkreter Verdacht auf eine Erkrankung oder Fehlbildung besteht.
- Dopplersonografische Untersuchung: Untersuchung der Blutversorgung des Babys durch Ultraschall
- Geburt:
SP: Spontangeburt
S: Kaiserschnitt
Vag.Op.: Zangen- oder Saugglockengeburt
SL: Schädellage, d.h. Kopf des Babys nach unten
BEL: Beckenendlage oder Steißlage
QL: Querlage
Apgar-Zahl: Beurteilung des Babys gleich nach der Geburt
pH-Wert: Säuregrad des Bluts in der Nabelschnurarterie
Wochenbett: Prüfung der Rückbildung der Gebärmutter und Heilungsverlauf von Geburtsverletzungen, z.B. Dammschnitt
Anti-D-Prophylaxe: Injektion von Anti-D-Immunglobulin bei Rhesusnegativschwangeren mit rhesuspositivem Baby nach der Geburt, um Unverträglichkeiten bei weiteren Schwangerschaften auszuschließen.


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Sechs bis acht Wochen nach der Entbindung Kontrolle beim Frauenarzt. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Erklärung zum Mutterpass weiterhelfen konnten.