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Spezialuntersuchungen in der Schwangerschaft
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Triple-Test : Ab der 24. Schwangerschaftswoche kann anhand einer Blutprobe dieser Test durchgeführt werden. Durch die Bestimmung dreier verschiedener Eiweißstoffe und zusammen mit dem Alter der Mutter errechnet der Arzt das statistische Risiko für die Wahrscheinlichkeit eines "offenen Rückens" ( Spina bifida) oder eines gewissen Chromosomendefekts (Downsyndrom Untersuchung, Trisomie 21). Sichere Gewissheit bietet aber nur eine anschließende Fruchtwasseruntersuchung. Der Triple-Test kostet ca. 54 Euro.
Chorionzottenbiopsie : Dies ist die früheste Möglichkeit diverse Erbkrankheiten zu entdecken. Ab der vollendeten 11. Schwangerschaftswoche wird nach örtlicher Betäubung und unter ständiger Ultraschallkontrolle durch die Bauchdecke ein winziges Stück Gewebe entnommen. Nach wenigen Tagen liegt dann das Ergebnis vor. Das Risiko für eine Fehlgeburt nach diesem Eingriff liegt bei ca. 0,5 bis 1 Prozent.
Fruchtwasseruntersuchung : Ab der 14. Schwangerschaftswoche kann dieser Eingriff nach örtlicher Betäubung und unter ständiger Ultraschallkontrolle durchgeführt werden. Dafür wird eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchthöhle eingeführt.
Das muss ihr Arzt von ihnen wissen, um ein mögliches Risiko für das Ungeborene und den Verlauf der Schwangerschaft zu erkennen und entgegen wirken zu können:
- gesundheitliche Belastungen wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes
- psychische Leiden wie z.B. Depressionen
- Missbildungen und Erkrankungen in ihrer Familie und der ihres Mannes
- frühere Fehlgeburten
- Blutübertragungen
- Allergien
- Einnahme bestimmter Medikamente
Eine weitere Untersuchung, die so manch einer in der Schwangerschaft vornehmen lassen muss, ist der Vaterschaftstest in der Schwangerschaft. Oft kommt es vor, dass werdende Mütter nicht wissen, wer der Vater des Kindes ist, das Sie im Bauch trägt. Natürlich ist so ein Vaterschaftstest vor der Geburt viel aufwendiger und teurer als nach der Schwangerschaft. Bei diesem Test wird etwas Fruchtwasser entnommen, was allein durch einen Gynäkologen möglich ist. Diese Probe wird dann ins Labor geschickt. Zwei Wochen später steht das Ergebnis fest und der Geldbeutel ist um rund 700 Euro leichter.
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