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Brustwarzenentzündung
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Was ist Brustwarzenentzündung?
Unter einer Brustdrüsenentzündung (Mastitis) versteht man eine Rötung und Schwellung des Brustgewebes, diese ist häufig mit Druckempfindlichkeit, Schmerzen und Fieber verbunden. Außerdem kann die Brust warm oder sogar heiß werden und Sekret absondern, wobei es auch zu einem schmerzhaften Milchstau kommen kann.
Um einem beginnenden Milchstau vorzubeugen, legen Sie das Baby so oft wie möglich an, um den Milchfluss in Gang zu halten. Duschen Sie warm und gönnen Sie sich und Ihrem Kind viel Ruhe. Sollten doch Anzeichen für einen Milchstau auftreten, sollte man schon bei den ersten Anzeichen den Arzt oder die Hebamme um Rat fragen, die dann entscheiden, ob dies behandelt werden muss oder nicht. Von Selbstbehandlungen sollte man hier absehen, weil dies zu Komplikationen führen kann, die bei professioneller Behandlung vermieden werden können.
Zur Vorbeugung achten Sie stets darauf, dass die Ihre Brustwarzen nicht austrocknen. Wenn Ihr Kind beim Stillen eingeschlafen ist, schieben Sie Ihren kleinen Finger in dem Mundwinkel, um das Vakuum zu lösen. Lassen Sie Milch- und Speichelreste nach dem Stillen auf der Brustwarze antrocknen. Untersuchungen haben ergeben, dass wunde Brustwarzen schneller heilen und weniger zur Schorfbildung neigen, wenn die eigene Hautfeuchtigkeit erhalten bleibt. Deshalb sollten Sie auch alles vermeiden, was die hauteigene Feuchtigkeitsregulation behindert, wie z. B. Föhn, Rotlichr und Sonnen-strahlen. Stattdessen können Sie nach jedem Stillen Lanolinsalbe (z.B. Lansinoh oder Purelan) auf die wunde Brustwarze auftragen. Wollfett fördert die Wundheilung, hält die Haut geschmeidig und erhält ihre innere Feuchtigkeit. Eine Brustwarzenentzündung ist eine schmerzhafte Sache. Um sich die Freude am Stillen dadurch nicht nehmen zu lassen, beugen Sie so früh wie möglich vor und unternehmen Sie gleich etwas dagegen, wenn es zu Komplikationen mit den Brustwarzen kommt.
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