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Pflege der Brüste



Um schmerzhafte rissige oder wunde Brustwarzen zu vermeiden, sollten Sie Ihre Brüste besonders pflegen. In vielen Kulturen gehört das Pflegen der Brust während der Schwangerschaft und der Stillzeit zum Standardprogramm. Es kann die durch das Stillen stark beanspruchten Brustwarzen abhärten.
Um rissiger Haut vorzubeugen reiben die Magar-Frauen in Nepal ihre Brustwarzen mit Aprikosenöl ein und die Ibo-Frauen aus Nigeria massieren ihre Brustwaren mit zerkauten Palmenkernen.
Um die Schmerzen wunder Brüste zu lindern behandeln die Jicrillo-Frauen aus Mexiko mit der Asche von Rotspitzengras.
Da die Frauen in unserer Kultur schwer an die exotischen Mittelchen herankommen, beugen diese vor der Entbindung mit ständigem Einfetten und Massieren der Überempfindlichkeit der Brustwarzen vor. Wenn sich dann Milch in der Brust angesammelt hat, hilft auch ein massieren mit der eigenen Milch. Außerdem sollte man auch darauf achten, dass man den Säugling nicht zu lange auf einer Seite saugen lässt, damit sich keine Risse an der Brustwarze bilden. Einige Frauen pflegen ihre Brust mit speziellen entzündungshemmenden, schützenden Cremes oder Ölen. Hängende und rissige Brüste nach der Stillzeit sind für keinen schön. Besonders für die Frau ist es schwierig, sich mit den "Omabrüsten" wieder attraktiv und ansprechend für Ihren Partner zu fühlen. Ständiges Eincremen kann gegen die Probleme vorbeugen, ist aber keine Garantie. Frauen, die eine Veranlagung zu schwachem Gewebe haben, sollten vielleicht mit etwas Sport gegen die Risse in der Haut ankämpfen.