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Rauchen beim Stillen



Stillen und Rauchen
Während der Schwangerschaft kommen die Mütter Ihrer Verantwortung nach und hören mit dem Rauchen auf. Denn man sollte ja schwanger bekanntlich nicht rauchen. Umso verlockender ist es, nach der Geburt direkt wieder damit anzufangen, weil Sie denken, dass Sie Ihrem Kind jetzt nicht mehr damit schaden können. Doch da haben Sie falsch gedacht. Sowohl das Passivrauchen, als auch das aktive Rauchen in der Stillzeit, stellt für Ihr Baby eine gesundheitliche Gefährdung dar.

Das Problem ist, dass die Schadstoffe und das Nikotin der Zigarette in die Milch übergehen. Die Qualität der Muttermilch leidet, das Baby nimmt das Nikotin mit auf. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die letzte Zigarette erst vor kurzem geraucht wurde. Das Nikotin ist sogar nach 1,5 Stunden erst bis zur Hälfte im aus dem Blut verschwunden. Entsprechend lange dauert es, bis das Nikotin ganz abgebaut ist, was sich unter Umständen nicht mit der Stillperiode vereinbaren lässt.

Ein verspäteter Milcheinfluss und eine geringere Milchproduktion können Folgen des Rauchens sein, da das Rauchen den Hormonspiegel beeinflusst.

Die Langzeitschäden sind noch nicht ausführlich erforscht, man bringt aber den plötz-lichen Kindstod mit dem Rauchen in Verbindung.

Sollten Sie auf das Rauchen nicht verzichten können, können bei Kindern von starken Raucherinnen Unruhe, Koliken, Erbrechen, verminderte Gewichtsaufnahme und ein reduziertes Saugvermögen auftreten. Da das Stillen für die Entwicklung des Kindes als sehr wichtig betrachtet wird, raten Experten davon ab, zugunsten des Rauchens auf das Stillen zu verzichten. Besser ist es, auf die Zigaretten zu verzichten, bzw. sich um starke Reduktion der Zigarettenzahl zu bemühen. Vor dem unmittelbaren Stillen sollte in jedem Fall eine Rauchpause eingehalten werden..